Was tun, um seine tägliche Sicherheit zu gewährleisten?

thief

August 12, 2022

Wir alle möchten uns sicher fühlen, das ist eines der natürlichsten Gefühle, die es gibt. Wir können jeden Tag geeignete Maßnahmen ergreifen, um unsere tägliche Sicherheit zu gewährleisten. Unsere Häuser können immer verbessert werden, um das Risiko von Unfällen und Stürzen zu verringern. Diebstahlprävention ist eine weitere gute Sache, mehr noch. Durch die Installation von Alarmanlagen, Kameras, Gucklöchern und anderen Sicherheitsmaßnahmen sollten wir uns bereits sicherer fühlen. Es gibt sogar Experten und Organisationen, die uns dabei helfen können. Sie sind darauf spezialisiert, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um den Kunden so sicher wie möglich zu halten. Natürlich sollten sich die Sicherheitsvorkehrungen auch auf die Außenwelt erstrecken, denn es gibt Möglichkeiten, wie wir uns täglich sicherer fühlen können. Sicherheit ist nicht nur physisch, wir sollten uns auch vor Betrug und ähnlichen Problemen schützen!

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Man muss nicht paranoid sein, um zu wissen, dass unsere ältesten Mitmenschen tagtäglich Gefahren ausgesetzt sein können. Wir möchten diese Gelegenheit ergreifen, um Bilanz zu ziehen über die „Sicherheitsreflexe“ im Zusammenhang mit Betrug, Hochstapeleien, Gewalt oder Vernachlässigung, die man nicht aus den Augen verlieren sollte.

Zuhause

Sicherheit fängt bei Ihnen zuhause an. Sie haben in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um das Risiko von Unfällen oder Stürzen möglichst gering zu halten. Haben Sie auch an die Einbruchssicherung gedacht?

Die folgenden Vorsichtsmassnahmen tragen dazu bei, Einbrecher abzuschrecken:

Identifizieren Sie mögliche Zutrittspunkte zu Ihrem Heim und sichern Sie diese gegebenenfalls mit einem Riegel, einer Sicherheitskette und/oder einem zweiten Schloss an der Tür, oder holen Sie sich die Hilfe eines Spezialunternehmens, um die Möglichkeit eines Alarmsystems zu prüfen. Ein Guckloch in der Tür ist ein Muss: Öffnen Sie die Tür nie einer fremden Person, ohne deren Identitätspapiere gesehen zu haben. Vergessen Sie nicht, Ihre Wohnungstüre auch tagsüber abzuschliessen.

Beleuchten Sie nachts Ihre Garage sowie die Eingangstüren und hinterlassen Sie nie Hinweise auf Ihre Abwesenheit. Fachleute empfehlen, die tägliche Routine stets leicht abzuändern. Wenn sie zu regelmässig ist, werden mögliche Einbrecher diese leichter ausnutzen können.

Vermeiden Sie es, grosse Geldsummen in bar bei sich zuhause aufzubewahren und kennzeichnen Sie ihre Wertgegenstände, damit diese im Falle eines Diebstahls einfacher zu identifizieren sind. Im Allgemeinen ist es sicherer, Wertgegenstände in einem Safe auf der Bank aufzubewahren, als zuhause… Wenn Sie sich nicht davon trennen können, dann vermeiden Sie es, sie für alle sichtbar zur Schau zu stellen. Schützen Sie Ihr Zuhause, indem Sie Fenster und Türen verriegeln und ein Radio laufen lassen, wenn Sie nicht da sind. Lassen Sie auch eine oder zwei Lampen brennen, die Sie an eine TagNacht-Automatik anschliessen können. Überlassen Sie einer Vertrauensperson einen Schlüssel und bitten Sie sie, regelmässig den Briefkasten zu leeren. Vergessen Sie nicht, eine Nummer mitzuteilen, unter der Sie bei Abwesenheiten erreichbar sind und bitten Sie jemanden, den Rasen zu mähen oder den Schnee zu räumen, wenn Sie für mehrere Wochen verreisen.

Auf der Strasse

Gehen Sie nicht an schlecht beleuchteten Orten spazieren, gehen Sie immer in der Mitte des Trottoirs und beladen Sie sich nicht mit Paketen oder einer grosser Handtasche – das macht Sie zu einem leichten Opfer. Zeigen Sie nie in der Öffentlichkeit, dass Sie grosse Summen Bargeld bei sich tragen. Gehen Sie idealerweise zu zweit oder in einer Gruppe einkaufen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen jemand folgt, dann gehen Sie sofort in ein Geschäft oder Haus und benachrichtigen Sie die Polizei.

In gefährlichen Gebieten sollten Sie die Sicherheitsvorkehrungen auch auf Ihr Fahrzeug ausdehnen. Wenn Sie im Auto sind, verschliessen Sie die Autotür immer von innen und schliessen Sie die Fenster. Stellen Sie Ihr Fahrzeug nachts an beleuchteten Orten und auf offen sichtbaren Parkplätzen ab.

Seien Sie misstrauisch, wenn sich ein Fremder Ihrem Fahrzeug nähert. Hupen Sie im Notfall kurz und mehrmals, um die Aufmerksamkeit Umstehender auf sich zu lenken. Vermeiden Sie es, Anhalter mitzunehmen. Werfen Sie einen Blick ins Wageninnere, bevor Sie einsteigen.

Bei Betrug

Ältere Menschen werden von Kriminellen als die idealen Opfer angesehen. Man muss sich deshalb mit den Risiken vertraut machen. Was den Vertrauensmissbrauch angeht, so legen Betrüger ungeahnte Fantasie an den Tag. Das einzige, was Sie tun können, um sich dagegen zu wappnen, ist niemals überstürzte Entscheidungen zu treffen, wenn es um Ihr Geld oder Eigentum geht. Seien Sie immer misstrauisch, wenn Ihnen jemand in Aussicht stellt, rasch zu viel Geld zu kommen oder wenn man Ihnen etwas ohne Gegenleistung anbietet. Geben Sie niemals irgendjemandem grosse Summen Bargeld. Vergessen Sie auch nicht, dass man zu keinem Zeitpunkt finanzielle oder persönliche Daten per Telefon oder Internet weiter geben sollte, ausser Sie selbst tätigen den Anruf. Sprechen Sie immer direkt mit Angestellten Ihrer Bank, die Sie persönlich kennen und beraten Sie sich stets mit einer Vertrauensperson, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.

Es gibt zahllose Betrugsversuche: Spendenanfragen für angebliche Wohltätigkeitsorganisationen, spezielle Rabattangebote für eine angeblich kostenlose Reise, die sich letztendlich als äusserst teuer herausstellt, Lotteriescheinangebote, falsche Internethandelswebseiten, Pyramidengeschäfte, bei denen man Ihnen eine Kommission anbietet, wenn Sie ein Produkt kaufen und weitere Stücke davon an Freunde verkaufen – die Liste ist lang.

Ein wichtiger Rat: Reagieren Sie nie auf unbekannte Angebote und wenden Sie sich bei Ihren Geldanlagen, Reisen oder Einkäufen immer an eine Vertrauensperson oder Agenturen mit gutem Ruf.

Isolieren Sie sich nicht!

Es gilt als erwiesen, dass es vielen Menschen oft so peinlich ist, dass sie sich haben übers Ohr hauen lassen, dass sie die Behörden lieber gar nicht informieren. Sie sollten sich selbst zuliebe und um zu vermeiden, dass sich Ähnliches anderswo wiederholt, alle Vorkommnisse dieser Art sofort der Polizei melden.

,Vergessen Sie auch nicht, dass Sie, indem Sie Aktivitäten in Ihrer Gemeinde übernehmen, ein soziales Netz um sich herum aufbauen, das Sicherheit schafft und verhindert, dass Sie vereinsamen, was Sie verletzlich macht.

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