Es ist immer der richtige Zeitpunkt um zu helfen!

nurse and kid laughing

März 25, 2021

Anderen zu helfen, sollte eine normale, alltägliche Sache sein. Es ist immer eine gute Zeit, anderen zu helfen, und es ist gut, andere zu haben, die einem helfen können. MercyShips ist eine dieser Organisationen, die mit ihren Krankenhausschiffen kostenlose medizinische Versorgung anbieten. Sie wurde 1978 von Don und Deyon Stephens gegründet. MercyShips ist in über 70 Ländern tätig. Man muss aber kein Chirurg sein, um zu helfen. Spenden sind eine große Hilfe für andere, die ein besseres und gesünderes Leben anstreben. Man kann nie wissen, ob man mit einer Spende nicht vielleicht das Leben eines anderen Menschen rettet!

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5 Milliarden Menschen haben keinen genügend guten Zugang zu allgemeiner chirurgischer Versorgung. Seit 39 Jahren hilft die Hilfsorganisation Mercy Ships diese Lücke zu schliessen, indem sie den Ärmsten in Afrika mit Spitalschiffen Zugang zu spezifischer medizinischer Versorgung ermöglicht. An Bord arbeiten 400 Personen, jeden Alters aus der ganzen Welt, ehrenamtlich. Andere wiederum helfen mit finanzieller Unterstützung wie Nachlassplanungen und Erbschaften.

Die Hilfsorganisation Mercy Ships ist ein schönes Beispiel von dem, was Menschen jeden Alters und Herkunft zusammen erreichen können. Mercy Ships hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Spitalschiffen kostenlose, der Situation angepasste Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern den Menschen zugänglich zu machen, die sich diese nicht leisten können. Mercy Ships wurde 1978 in Lausanne von Don und Deyon Stephens gegründet und ist seither in mehr als 70 Ländern im Einsatz gewesen. Sie hat medizinische und humanitäre Leistungen im Wert von über einer Milliarde CHF erbracht und dadurch über 2,5 Millionen Kindern und Erwachsenen zu einem besseren Leben verholfen. Jedes Jahr engagieren sich hunderte ehrenamtliche Mitarbeitende aus mehr als 40 Nationen für Mercy Ships. Fachleute wie Chirurgen, Zahnärzte, Pflegefachleute, Ausbildner im Gesundheitswesen, Lehrer, Köche, Seeleute, Ingenieure und Landwirtschaftsexperten stellen ihre Zeit und ihr Können unentgeltlich zur Verfügung.

Ein Ruhestand im Dienst für die Ärmsten

Manche träumen ein Leben lang, ihre Zeit karitativen Werken zu schenken um den Bedürftigsten dieser Welt zu helfen. Aber die berufliche Tätigkeit, das Familienleben und der Alltag können solch einen Traum schwer realisierbar machen. Der Ruhestand kann die Möglichkeit sein, zur konkreten Aktion zu schreiten!

Dominique, 67, hatte schon immer den Wunsch, für ein Hilfswerk zu arbeiten: „Ich war neugierig, mehr über die Vor-Ort-Realität der Hilfsorganisationen zu lernen.“ Am Anfang ihres Ruhestands findet die Waadtländerin endlich die Zeit, um über ein humanitäres Engagement nachzudenken. „Das Konzept von Mercy Ships hat mich angesprochen: ein Schiff, dass von Land zu Land fährt, 10 Monate in einem Hafen bleibt und das nicht nur sofortige chirurgische Hilfe bringt, sondern auch Ausbildung und Mentoring für lokales medizinisches Personal bereitstellt!“

An Bord arbeitet Dominique ehrenamtlich als Gruppenleiterin im Speisesaal. „Ich war für den guten Ablauf des Service im Speisesaal der drei täglichen Mahlzeiten verantwortlich und habe das Service-Team geleitet.“ Neben ihrer Arbeitszeit verbringt sie Zeit mit den Patienten und kann so auch schöne Beziehungen aufbauen. Die Geschichten der Menschen und deren Gesundheitszustand haben sie tief bewegt. „Man lernt zu relativieren, was zu mehr Gelassenheit führt.»

Max, ein pensionierter Zahnarzt aus Thurgau, sieht noch einen anderen Vorteil in seinem ehrenamtlichen Dienst. „Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem Team von 400 voll motivierten Mitarbeitern. Das ergibt eine unglaubliche Dynamik und ein seltenes Gefühl der Befriedigung, wie sie anderswo kaum zu finden sind.“ Mit über 70 Jahren behandelt Max Menschen in Afrika, die an Zahnschmerzen leiden. „Wir sind hier privilegiert. Es geht uns gut. Ich finde, es ist unsere menschliche Pflicht, anderen zu helfen, die nicht so privilegiert sind. Wir können nicht das Elend aus der Welt schaffen, aber wir können bewirken, dass diese Welt für einige Menschen ein bisschen besser wird!“ Gerne trägt Max seinen Teil dazu bei, mit seinen Fähigkeiten und seinen eigenen Händen.

Eine Schenkung kann Leben retten

Gutes tun ist ein Bedürfnis. Es ist immer die richtige Zeit dazu. Grosszügigkeit zu zeigen zu Lebzeiten vermittelt Dankbarkeit. Grosszügigkeit auf den Tod hin vermittelt Zufriedenheit. Bei aller Emotionalität dieses Themas sind seitens des Gebers gewisse Regeln zu beachten. Zuwendungen sind einerseits am anwendbaren Schenkungs- und Erbschaftsrecht auszurichten und andererseits dem steuerlichen Umfeld anzupassen. Damit können allseits unliebsame Überraschungen vermieden werden.

Steueroptimierung bei Wertschrifteneinkommen

Bereits zu Lebzeiten kann durch entsprechende Zuwendungen an eine gemeinnützige Institution das steuerbare Einkommen vermindert werden. Bis zu 20% des Nettoeinkommens darf als gemeinnützige Zuwendung abgezogen werden. Selbstverständlich sind auch juristische Personen in ähnlicher Weise privilegiert: Sie dürfen bis zu 20% des steuerbaren Gewinns als gemeinnützige Zuwendung abziehen. Mit sorgfältig geplanten, über mehrere Jahre gestaffelten Zuwendungen kann die Steuererleichterung längerfristig gesichert werden.

Mit einem Legat „mehr Gutes“ tun

Ein Legat löst beim Empfänger Erbschaftssteuern aus, je nach Kanton bis zu 36%. Grob betrachtet fällt damit im Landesdurchschnitt rund 1/3 der Zuwendung aus Steuergründen an den Staat.

Kommt das Legat hingegen einer inländischen gemeinnützigen Institution zugute, die steuerbefreit ist, entfällt die Steuer. Der gesamte Wert der Zuwendung kann für wohltätige Zwecke eingesetzt werden. Mit dem gleichen Legat kann also „mehr Gutes“ erreicht werden. Die Gemeinnützigkeit der Institution muss im Steuerkanton des Schenkers anerkannt sein (ausdrückliche Anerkennung/Konkordat). Dies wird durch die zuständige Behörde geprüft.

Die Komplexität des Erbrechtes macht klar, dass Zuwendungen, sei es zu Lebzeiten oder auf den Tod hin, einer sorgfältigen Planung bedürfen. Es ist daher sinnvoll, den Rat eines Spezialisten einzuholen.

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